Glenohumerales Syndrom
Das Glenohumeralsyndrom bezeichnet Erkrankungen oder Störungen, die das Glenohumeralgelenk betreffen, also das Hauptgelenk der Schulter zwischen der Gelenkpfanne des Schulterblatts (Glenoid) und dem Oberarmkopf (Caput humeri). Es kann Instabilität, Entzündungen, Verletzungen oder degenerative Veränderungen der Gelenkstrukturen umfassen. Zu den typischen Symptomen gehören Schulterschmerzen, Bewegungseinschränkungen, ein Instabilitätsgefühl oder Schwierigkeiten bei der Durchführung alltäglicher Aktivitäten. Die Diagnose erfolgt durch eine klinische Untersuchung und bei Bedarf durch bildgebende Verfahren. Die Behandlung kann je nach Ursache Physiotherapie, Kräftigung der Schultermuskulatur, medikamentöse Therapie oder einen chirurgischen Eingriff umfassen.