Osseointegration eines Implantats
Die Osseointegration ist der biologische Prozess der direkten strukturellen und funktionellen Verbindung zwischen lebendem Knochen und der Oberfläche eines Implantats ohne Zwischenlagerung von Fasergewebe. Sie ist eine grundlegende Voraussetzung für die Stabilität orthopädischer und zahnmedizinischer Implantate. Sie hängt von Faktoren wie der Knochenqualität und dem Implantatmaterial ab. Eine erfolgreiche Osseointegration gewährleistet eine langfristige Funktion und Haltbarkeit. Sie stellt ein entscheidendes Stadium der modernen Implantologie und orthopädischen Rekonstruktion dar.