Ellenbogen-Überlastungssyndrom
Das Ellenbogen-Überlastungssyndrom ist eine Erkrankung, die durch wiederholte oder übermäßige Belastung des Ellenbogengelenks und der umliegenden Weichteile entsteht. Sie tritt häufig bei Sportlern auf, die wiederkehrende Überkopfbewegungen ausführen, wie beispielsweise Werfer oder Tennisspieler, aber auch bei Personen, deren berufliche Tätigkeit eine intensive Beanspruchung der oberen Extremität erfordert. Die anhaltende mechanische Belastung kann zu Reizungen der Bänder, Sehnen und des Gelenkknorpels führen und Schmerzen, Steifigkeit, Schwellungen sowie eine eingeschränkte Beweglichkeit verursachen. Die Diagnose basiert auf der Krankengeschichte, der klinischen Untersuchung und gegebenenfalls auf bildgebenden Verfahren wie der Magnetresonanztomographie (MRT). Die Behandlung erfolgt in der Regel zunächst konservativ und umfasst Schonung, Anpassung der Belastung, Physiotherapie sowie medikamentöse Therapie. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden kann ein operativer Eingriff erforderlich sein, um die Gelenkfunktion wiederherzustellen und die Symptome zu lindern.